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Hermann Häckl Spenglerei
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Dach­schaden durch Marder

Was ist zu tun, wenn sich ein unan­genehmer Besucher einnistet

Nachtaktive Tiere wie Marder mögen einen geschützten, warmen Raum, der wenig frequentiert wird. Daher nisten sie sich vorzugs­weise auf dem Dach­boden oder im Motor­raum eines abge­stellten Fahrzeugs ein - zum Leidwesen der Besitzer. Unglücklicher­weise werden Marder oft erst entdeckt, wenn sie bereits Schaden angerichtet haben: durch­gebissene Kabel und Schläuche im Motor­raum, zerfetzte Dämmungen unter dem Dach, Kot und Urinspuren. Werden die Dämmungen nicht ersetzt, entstehen Wärme­brücken und Schimmel­bildung. Aber die betreffende Stelle muss erstmal gefunden werden. Und zudem ist sie unter dem Dach in der Regel auch noch schwer zugänglich.

Wie bemerkt man den "Unter­mieter"?

  • Geräusche
  • Geruchs­belästigung durch Verun­reinigung
  • Nahrungsreste
  • Zerfetzte Dämmwolle
  • Kotspuren
Dachmarder

Zugang zum Dach finden die wendigen Marder schnell.

Zahlt die Versicherung den Schaden?

Für Schäden am PKW übernimmt die Teilkasko die Kosten durch Marder­bisse anteilig. Allerdings kommt sie nicht für Folge­schäden auf, wie z.B. ein überhitzter Motor aufgrund zerbissener Schläuche.

Die Reinigung und Schadens­beseitigung kann Einiges kosten und nur wenn derartige Schäden ausdrücklich abgesichert sind, zahlt die Versicherung. Die Hausrat­versicherung ist hierbei nicht zuständig, obwohl es sich um Sachschaden handelt.
Schäden am Haus, die von einem Marder verursacht wurden, sind an die Wohngebäude­versicherung zu melden. Sichert diese Police zusätzlich „Schäden durch Tierbisse“ ab, können höhere Kosten für Reinigung und Reparatur von Haus und Dach übernommen werden.

Regel­mäßige Kontrolle

Wenn der Verdacht besteht, dass sich ein Marder eingenistet hat, sollte der Außenbereich inspiziert werden, um heraus­zufinden, wie er ins Haus gelangen konnte. Eventuell lassen sich innen wir außen Spuren finden wie Pfotenabdruck, Kot oder Essensreste. Besonders von April bis September sollten Haus­eigentümer Ihren Dachboden häufiger aufmerksam kontrollieren, denn das ist die aktivste Zeit des Marders.

Aktive Gegen­maßnahmen

Einen Marder zu fangen ist äußerst schwer, weil er sehr scheu ist. Zudem darf er nicht gejagt oder getötet werden, weil er dem Jagdrecht untersteht. Um ihn erfolgreich zu vertreiben, kann "Lärm machen" eine Hilfe sein. Das Klopfen an die Decke oder eine Permanent­beschallung durch ein Radio sind z.B. probate Mittel, um den Plagegeist aus seinem Quartier zu scheuchen.

Sollte nach intensiver Suche das Schlupfloch des Eindring­lings gefunden werden, kann man es nur dicht machen, wenn sicher ist, dass der Marder nicht im Haus ist.
Ein Aufwand, der im Altbau mit seinen vielen Möglich­keiten nicht isolierter Stellen am Dach relativ groß ist. Zu Not hilft dann nur noch der Kammerjäger.

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